
Bestseller
Bicycle Rider Back Standard
Wenn du dich nicht entscheiden willst
Das meistgenutzte Kartendeck der Welt — und der Standard, auf dem so gut wie jeder Kartentrick aufbaut.
- Format
- Poker-Größe
- Finish
- Air-Cushion
- Im Pack
- 2 Decks, rot & blau
Spielkarten-Vergleich 2026: Bicycle, Bee, Tally-Ho und Fournier im Test. Welche Karten für Tricks, Poker oder Anfänger – Typen, Material, Preise.
22.08.2022 · 8 Min. Lesezeit · Überarbeitet 31.08.2026

Bicycle, Bee, Tally-Ho, dazu präparierte Trick-Decks und ein Dutzend Designmarken: Die Auswahl ist deutlich größer als die Zahl der Unterschiede, die man beim Spielen tatsächlich merkt. Dieser Ratgeber sortiert sie — von den drei Standarddecks über Format und Material bis zu den Decks, die einen Teil der Arbeit selbst übernehmen.
Drei Decks decken fast alles ab, was Zauberer, Cardisten und Kartenspieler brauchen. Alle drei kosten unter zehn Euro und sind überall zu bekommen. Der Unterschied liegt fast ausschließlich im Finish – also darin, wie leicht die Karten übereinander gleiten.

Bestseller
Wenn du dich nicht entscheiden willst
Das meistgenutzte Kartendeck der Welt — und der Standard, auf dem so gut wie jeder Kartentrick aufbaut.

Casino-Qualität
Wenn du Kartentricks vorführst
Randloses Casino-Deck: Kleine Ungenauigkeiten beim Double Lift oder beim Abheben fallen deutlich weniger auf.

Cardistry
Wenn du Fans und Cuts übst
Das Lieblingsdeck vieler Cardisten: glatteres Finish, schnellere Fans, sauberere Cuts.

Europäischer Klassiker
Wenn dir Bicycle zu griffig ist
Die spanische Traditionsmarke: dünneres, glatteres Finish als Bicycle — die Karten laufen dadurch spürbar leichter.
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Die Bicycles sind die Ikone der Spielkartenszene: im Kino, im Casino, bei jeder Zaubershow. Ein Zweier-Pack in Rot und Blau kostet ab etwa 9 € — das macht sie zum idealen Alltagsdeck, weil ein verschmutztes Deck einfach ersetzt statt geschont wird.
Die Besonderheit der Bee-Karten ist der fehlende weiße Rand: Das Monogramm zieht sich über die gesamte Rückseite. Für einige Kartentricks ist das praktischer, weil bei einer teilweise aufgedeckten Karte sofort sichtbar ist, was man vor sich hat — und das sehr regelmäßige Muster fällt niemandem auf.
Fournier ist die europäische Antwort auf beide. Naipes Heraclio Fournier produziert seit 1868 in Spanien, das Finish ist dünner und glatter als bei Bicycle – die Karten lassen sich dadurch leichter handhaben und mischen. Genau deshalb greifen viele Close-up-Zauberer und Cardisten außerhalb der USA dazu. Preislich liegt Fournier auf dem Niveau von Tally-Ho.
Poker-Größe ist der Standard, auf den sich praktisch jede Anleitung bezieht – auch alle auf dieser Seite. Wer etwas anderes kauft, sollte wissen, warum.
| Format | Größe | Geeignet für |
|---|---|---|
| Poker | 63 × 88 mm | Poker, Zaubern, Cardistry, die meisten Kartenspiele |
| Bridge | 57 × 89 mm | Bridge, Canasta, Spieler mit kleineren Händen |
| Tarock / Schafkopf | 59 × 110 mm | Schafkopf, Tarock, bayerische & österreichische Spiele |
| Mini Deck | 41 × 63 mm | Unterwegs, wenig Platz, Hosentasche |
Bridge-Karten sind gut sechs Millimeter schmaler als Poker-Karten. Wer kleine Hände hat, greift damit sicherer — muss beim Nachmachen von Kartentricks aber mit leicht anderen Griffen rechnen, weil jede Anleitung von der Poker-Breite ausgeht.
Papierkarten dominieren den Markt aus gutem Grund. Die besondere Beschichtung hochwertiger Papierkarten sorgt für optimales Gleiten beim Mischen und Verteilen – für Kartentricks und Cardistry sind sie daher unübertroffen. Dazu kommen niedrige Preise: gute Decks wie die Bicycle Rider Back gibt es für 5–10 Euro.
Plastikkarten punkten mit Langlebigkeit – sie überstehen intensive Nutzung ohne Qualitätsverlust und sind wasserfest. Ideal für Spiele mit Kindern, Outdoor-Aktivitäten oder überall dort, wo Getränke in der Nähe stehen.
Für alles, was auf Reibung angewiesen ist – etwa ein freistehendes Kartenhaus – sind sie dagegen die schlechtere Wahl.
Mit präparierten Karten sind Effekte möglich, für die man sonst Jahre an Fingerfertigkeit braucht. Der Preis ist bei allen derselbe: Ein Trick-Deck verträgt keine Prüfung. Es darf nicht durchgesehen und meistens nicht einmal aus der Hand gegeben werden.
Vier Familien decken praktisch alles ab:
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Wie das Svengali-Deck funktioniert: 26 kurze, 26 lange Karten, drei Blättertechniken, drei Routinen – und die drei Dinge, die es nicht kann.
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Konisch geschnitten statt fingerfertig: Wie ein Stripper Deck jede gewählte Karte wiederfindet, vier Anwendungen und die eine Falle beim Vorführen.
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Freie Wahl, keine Berührung, die Karte liegt umgedreht: Wie das Invisible Deck über Rough-and-Smooth funktioniert und wie du es sauber vorführst.
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Svengali, Stripper, Invisible oder markiert: Welches Trick-Deck welchen Effekt kann, was es kostet und wo jedes einzelne an seine Grenze stößt.
Genau wegen der fehlenden Prüfbarkeit steht in jeder guten Sammlung neben den Trick-Decks ein normales Spiel — für alles, was der Zuschauer in die Hand nehmen darf. Alle hier genannten Decks gebündelt: Trick-Deck-Auswahl im Shop.
Über den Standarddecks liegt eine zweite Ebene: Marken, die dieselbe Grundkarte in eigenen Serien herausbringen. Der Unterschied liegt selten im Material – die meisten werden ohnehin bei denselben Herstellern gedruckt – sondern in Finish, Design und Auflage.
Neben dem klassischen Rider Back führt Bicycle Dutzende Serien. Die bekannteste ist Bicycle Stars: dasselbe Kartenmaterial, ein Rückenmuster mit Sternenmotiv. Wer das gewohnte Handling will, aber nicht das Standardmotiv, liegt hier richtig.
Die Special-Reihen wechseln laufend. Für Zauberer sind sie mit einer Einschränkung interessant: Ein ungewöhnliches Rückenmuster zieht Aufmerksamkeit auf das Deck. Bei Cardistry ist das erwünscht, bei Kartentricks meistens nicht. Praktisch heißt das: für Tricks das Standardmotiv, für Flourishes ruhig die auffällige Serie.
Der Hersteller mit dem stärksten Designanspruch – Filmlizenzen, dazu die eigenen Monarch- und Artisan-Linien. Was sie ausmacht:
Für Kartentricks vor Publikum bringen sie keinen technischen Vorteil gegenüber einem Rider Back. Für Cardistry und für Sammler schon. Theory11-Decks auf Amazon
Zwei Cardistry-Decks aus der Szene selbst. Fontaine setzt auf reduzierte Geometrie und läuft bewusst etwas schneller als ein Standarddeck – beim Zaubern ungewohnt, bei Flourishes ein Vorteil. Die Virtuoso-Muster sind so entworfen, dass jede Drehung und jeder Fächer sichtbar wird; für den Einstieg in die Kartenkunst hilft das, weil man die eigene Bewegung besser beurteilen kann.
Casino-Optik mit farbigen Rückseiten, angelehnt an die Häuser in Las Vegas. Randlos wie Bee-Karten, dadurch verzeihen sie kleine Ungenauigkeiten beim Double Lift. Von allen Designdecks das mit dem größten praktischen Nutzen für Zauberer. Cherry Casino Decks auf Amazon
Limitierte Auflagen, oft über Crowdfunding finanziert, sind Sammlerobjekte: schön gedruckt, kleine Stückzahl, selten nachbestellbar. Als Arbeitsdeck ist genau das der Nachteil – wer sich an ein Deck gewöhnt, will es nachkaufen können.
Am unteren Ende des Marktes stehen No-Name-Decks und Handelsmarken. Für Kartenspiele sind sie völlig ausreichend, für Zauberei und Cardistry meistens nicht: Der Kartonschnitt ist ungenauer, die Beschichtung ungleichmäßiger. Beim Fächern merkt man beides sofort.
| Zweck | Empfehlung | Grund |
|---|---|---|
| Kartentricks vor Publikum | Bicycle Rider Back, Bee | unauffällig, überall bekannt |
| Cardistry | Fontaine, Virtuoso, Tally-Ho | schnelleres Finish, sichtbare Muster |
| Optik und Geschenk | Theory11, Cherry Casino | Design und Verpackung |
| Sammeln | limitierte Kleinserien | Auflage, Wiederverkaufswert |
| Reines Kartenspiel | Handelsmarken | Preis |
Eine flach auf Holz oder Glas liegende Karte hat keine Kante, an der man sie greifen könnte – man fummelt mit dem Nagel darunter oder schiebt sie erst über den Tischrand. Auf einer weichen Unterlage drückt der Finger die Karte minimal ein, der gegenüberliegende Rand hebt sich von selbst an, und sie liegt in der Hand, bevor jemand die Bewegung gesehen hat. Ausbreiten wird genauso viel leichter: Das Deck rutscht nicht weg, der Spread läuft gleichmäßig, und zum Einsammeln schiebst du die Karten einfach zusammen.
Wichtig sind zwei Dinge: eine gummierte Unterseite, damit die Matte selbst nicht wandert, und genug Fläche für ein ausgebreitetes Deck. Alles darüber hinaus ist Geschmack.
Für Einsteiger – ob zum Zaubern, Poker oder Cardistry – gibt es kaum eine bessere Wahl als Bicycle, Bee oder Tally-Ho. Alle drei sind günstig, vielseitig und sofort einsatzbereit. Wer als Zauberer mit einem Standarddeck auftritt, hat zudem einen Vorteil: Die originalverpackten Karten sind in Klarsichtfolie eingeschweißt – für das Publikum der beste Beweis, dass keine manipulierten Karten im Spiel sind.
Viel Erfolg beim Pokern, Schafkopfen oder Zaubern!
Für Einsteiger empfehlen wir die Bicycle Rider Back Spielkarten. Sie bieten ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, hervorragende Qualität und sind vielseitig einsetzbar – egal ob für Tricks, Cardistry oder klassische Kartenspiele.
Das hängt stark von Nutzungsintensität und Pflege ab. Qualitativ hochwertige Papierkarten halten bei regelmäßiger Nutzung etwa 3–6 Monate, Plastikkarten bei guter Pflege mehrere Jahre.
Leicht verschmutzte Karten können vorsichtig mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden – nicht zu viel Feuchtigkeit, nicht zu stark reiben. Stark verschmutzte oder verbogene Karten sollten ausgetauscht werden.
Casinos verwenden meist spezielle Casino-Grade Karten der Marken Bee oder Bicycle. Diese Karten haben besondere Sicherheitsmerkmale und werden regelmäßig ausgetauscht.
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Zum ShopKein Deck, sondern ein Kasten?
Wer nicht ein einzelnes Deck sucht, sondern ein komplettes Startpaket mit Gimmicks und Anleitung, ist bei den Zauberkästen richtig. Acht Kästen im Vergleich, sortiert nach Alter und danach, was wirklich drin ist.
Zauberkästen im VergleichMoritz
Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich mit Kartentricks und Kartenmagie. Auf karten-tricks.de teile ich alles was ich gelernt habe, kostenlos und auf Deutsch.
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Viele machen den Fehler, zu viel Tricks auf einmal zu lernen. Besser: Weniger lesen, mehr wiederholen. Ein Trick, den du sauber zeigen kannst, ist mehr wert als zehn, die nur „halb sitzen“.